Collab Challenge wurde in Flensburg abgehalten.

Intensive Zusammenarbeit bei der Collab Challenge

Probleme mit Wasser gibt es auf beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze. Deshalb veranstaltete das Interreg Projekt POSEIDON am 20. und 21. Februar 2025 die Collab Challenge, bei der verschiedene KommunenUnterstützung bei ihren Herausforderungen erhielten. Es gab sechs unterschiedliche Herausforderungen, bei denen die Teilnehmer und Unternehmen helfen sollten, Lösungen zu finden.Zu den Teilnehmern gehörten sowohl Studenten aus Dänemark und Deutschland als auch Unternehmen und Mitarbeiter der Kommunen. Die sechs Herausforderungen kamen von der Kommune Tønder, der Wohnungsbaugesellschaft Civica in Odense, der Kommune Sønderborg und Sonfor, der Kommune Esbjerg, der Kommune Assens und dem Versorgungsunternehmen Assens und dem Stadtwerke Husum Netz.

Um ein paar Beispiele zu nennen: Eine der Herausforderungen stammte aus Rømø und betraf das Wassermanagement. Die Verantwortlichen erläuterten, dass es in der Verantwortung der Landeigentümer liegt, den Abfluss des Wassers von der Insel zu gewährleisten. Allerdings haben diese oft nicht die besten Voraussetzungen oder Kenntnisse über die Bestimmungen des Wasserlaufgesetzes.

Ein weiteres Beispiel für eine Herausforderung kam vom Wasserwerk „Stadtwerke Husum Netz“. Ihre Herausforderung betraf das Grundwasser. Die Stadtwerke Husum Netz fördern gemeinsam mit zwei anderen Wasserwerken Frischwasser und suchten Hilfe bei der Beantwortung von Fragen zu Frühwarnsystemen und der Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten durch mögliche Kooperationen.

Die Gruppen wurden gebildet

Zu Beginn wurden die sechs Herausforderungen vorgestellt.Danach konnten die Teilnehmer auswählen, an welcher der sechs Herausforderungen sie arbeiten wollten. Sie wurdenentsprechend in Gruppeneingeteilt, um das Problem zu verstehen undgleichzeitig eine Lösung zu entwickeln.

Verschiedene Coaches standen bereit, um den Gruppen bei Bedarf zu helfen, doch diese arbeiteten eigenständig und konzentriert an der Aufgabe. Sie verbrachten viele Stunden damit und hörten erst gegen 20 Uhr auf, als das Abendessen serviert wurde.

Am nächsten Morgen um 8 Uhr trafen sich die Gruppen erneut, um ihre Arbeit gegenseitig zu präsentieren. Jede Gruppe erhielt ein Papier mit einem „Pitchdeck“, dem sie bei ihrer Präsentation folgen sollten. Dabei mussten sie unter anderemdas zu lösende Problemerläutern, ihre Lösungsideen vorstellen, die Zusammenarbeit im Team beschreiben, mögliche Marketingstrategien aufzeigen, sich mit Wettbewerbern vergleichen, eine Roadmap erstellen und schließlich ihr Fazit präsentieren.

Die Teilnehmer äußerten, dass der Prozessgroßartig war, weil sie so lange und intensiv interdisziplinär zusammengearbeitet haben. So konnten sie schnell ihre Rollen und Aufgaben festlegen, was die Bewältigung der Herausforderungen erleichterte.

POSEIDON bietet Hilfe bei der Weiterentwicklung an 

Falls ein Teilnehmer, eine Gruppe, ein Unternehmen oder eine Gemeinde weiterhin an den Herausforderungen arbeiten möchte, bietet POSEIDON eine Zusammenarbeit an. Ein Projektleiter wird zur Verfügung gestellt, um sicherzustellen, dass das Projekt erfolgreich voranschreitet. Der Projektleiter kann entweder von der Süddänischen Universität oder der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel kommen. Darüber hinaus bieten wir Unterstützung bei der Erstellung von Daten oder Analysen für das Projekt an. Dies ermöglicht es Unternehmen, ein breiteres Publikum zu erreichen und ihre Herausforderungen effektiver zu lösen.